ABG-LIPPE Abfallbeseitigungs-GmbH Lippe
 

Entsorgungsanlagen


Das Kompostwerk Lemgo verarbeitet die im Kreisgebiet anfallenden organischen Abfälle (Biomüll, Grünabfall sowie organische Gewerbeabfälle). Die Anlage wurde in den Jahren 1998 - 2000 mit einem Aufwand von rund 30 Mio. DM zu einer der modernsten Vergärungs- und Kompostierungsanlage in Deutschland umgebaut. Seit Juli 2004 von der Abfallbeseitigungs-GmbH an die Gesellschaft zur Abfallentsorgung Lippe mbH (GAL) über einen Zeitraum von 15 Jahren verpachtet. In 2006 wurde das Werk mit einer vorgeschalteten Siebtechnik und einem zusätzlichen Biofilter nachgerüstet. Das Kompostwerk hat mittlerweile eine genehmigte Verarbeitungskapazität von 66.000 Jahrestonnen. Das Endprodukt, der Kompost, wird als hervorragendes Bodenverbesserungsmittel im Garten- und Landschaftsbau sowie in der Landwirtschaft eingesetzt.

Auf dem Gelände des Kompostwerkes besteht für Privathaushalte und Kleingewerbetreibende die Möglichkeit, alle Abfälle, die rund ums Haus anfallen, zu entsorgen. Auf den separaten Recyclinghöfen stehen neben Restmüllcontainern auch Mulden für die Aufnahme von Holz, Gartenabfällen, Metall, Papier, Glas etc. zur Verfügung. Weiterhin wird die Entsorgung für Problemabfälle (Farben, Lösemittel, Chemikalien, Pflanzenschutzmittel, Asbest, etc.) angeboten.

Die Abfallbeseitigungs-GmbH Lippe betreibt 2 Hausmülldeponien (Dörentrup und Hellsiek) und ist weiter verantwortlich für die ehemalige Deponie Maibolte. Alle durch die ABG-Lippe ausgebauten Deponieabschnitte verfügen über eine Basisabdichtung, Sickerwassererfassung und -aufbereitung.

Aufgrund rückläufiger Abfallmengen, insbesondere im Gewerbemüllbereich, wurde auf der Deponie Dörentrup die Ablagerung von Abfällen zum 31.12.1999 eingestellt. Die Entsorgung von nicht verwertbaren Abfällen aus dem Kreis Lippe erfolgte bis 01.07.04 auf der Deponie Hellsiek, seitdem ist ausschließlich die Ablagerung von TASI konformen Abfällen möglich. Neben der modernen Sickerwasserbehandlung, die sowohl aus einer biologischen Stufe als auch einer Behandlung mit Ozon besteht, wird das anfallende Deponiegas abgesaugt und in einem Blockheizkraftwerk zur Stromerzeugung verbrannt.

Im Eingangsbereich der Deponie Hellsiek wird ebenfalls eine Recylinghof für die private und kleingewerbliche Anlieferung von Abfällen vorgehalten, die jährlich von ca. 40.000 Anlieferern genutzt wird.


 
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