ABG-LIPPE
 

Sauberes Lippe


Wilde Müllablagerungen, achtlos weggeworfene Dosen, Flaschen und Fast-Food Verpackungen im Straßengraben oder verdreckte Altglascontainerstandorte stören jeden. Jeder Bürger erwartet ein sauberes Stadtbild. Das Problem ist, dass die Verursacher der Umweltverschmutzung meist nicht festzustellen sind. Vor diesem Hintergrund und auf Anregung von vielen lippischen Kommunen und Bürgern finanzierte die Abfallbeseitigungs-GmbH Lippe die Plakatkampagne :

"Aktion für ein sauberes Lipperland"

Ausgewählt wurden 5 Plakatmotive, die zur wilden Ablagerung von Müll, Verschmutzung von Containerstandplätzen und Kinderspielplätzen und auf das achtlose Wegwerfen von Kleingegenständen eingehen. Mit kurzen aggressiven Slogans wird auf das Problem "wilder Müll" hingewiesen sowie gleichzeitig der Täter angesprochen. Neben den Appellen an die Vernunft oder Einsicht, die in Wort und Schrift immer wieder geäußert werden, soll mit dieser Plakatkampagne eher eine psychologische Wirkung erreicht werden. Die Motive heben hervor und prangern an, was von den Tätern lieber still und heimlich, im Verborgenen weggeworfen wird. Die Bilder sind bewusst so angelegt, bei dem einen oder anderen ein schlechtes Gewissen zu erzeugen, natürlich mit dem Ziel, dass der nächste Entsorgungsgang überlegter angegangen wird. Die Gründe, die einen Täter zur wilden Abfallablagerung treiben, sind sicherlich vielschichtig: Unachtsamkeit, Fahrlässigkeit bis hin zum Vorsatz, ausgelöst durch vermeintliche Kosteneinsparung sind hier zu nennen. Nichtsdestotrotz oder gerade deshalb muss an dieser Stelle das gute Erfassungssystem für Abfälle im Kreis Lippe genannt werden, bestehend aus grüner Tonne, grauer und blauer Tonne, der getrennten Sammlung von Sperrmüll und Sonderabfällen bis hin zur kostengünstigen Abgabe von Abfällen auf den Annahmestellen im Kompostwerk Lemgo und auf der Deponie Hellsiek, sowie die Entsorgungsmöglichkeiten für Gartenabfälle in vielen Städten und Gemeinden in Lippe. Jeder, der diese Entsorgungswege nutzt, weiß, dass es nicht erforderlich ist, unterwegs etwas "im Wald zu verlieren", wie es so schön heißt.


 
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